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Seerosenfieber2026-05-07T15:43:11+02:00

Eine wahre Geschichte. Eine verbotene Liebe. Ein Lied, das bis heute berührt.

Am Freitag, dem 26. Juni 2026, verwandelt sich das Rathaus in St. Veit an der Glan in eine große Bühne für ein Stück Kärntner Seelenlandschaft: “SEEROSENFIEBER”, das Volksmusical von Hans Müller (Libretto) und Georg Stampfer (Musik), erzählt die bewegende Entstehungsgeschichte eines der schönsten und tiefgründigsten Kärntnerlieder – „I tua wohl”. Doch dieses Musical ist weit mehr als eine Hommage an einen bekannten Klang. Es ist eine dramatische Spurensuche, eine Liebesgeschichte voller Sehnsucht und eine Reise in die Abgründe einer jungen Frau, die ihrer Zeit weit voraus war.

Eine tragische Liebe jenseits der Standesgrenzen

Im Zentrum steht die wahre Begebenheit um Baroness Ottilie von Herbert, die nur 22 Jahre alt wurde.
Um rahmt von einer un standesgemäßen Liebe zu Franz, einem Bauernburschen aus Reifnitz am Wörthersee, entfaltet sich ein Gefühlsdrama voller Leidenschaft und Verzweiflung. Was wie ein Märchen beginnt – voller überschwänglicher Lebenslust, Volksfeste und Kirchtagsszenen – wandelt sich unaufhaltsam zur Tragödie.

Ein starkes Ensemble: Von Lokalakteuren bis zur Spitzenklasse

Auf der Bühne vereinen sich regionale Verwurzelung und hochkarätiges Können zu einer
lebendigen Gemeinschaft.

Die Hauptrollen sind eindrucksvoll besetzt:

Marina Colda (St. Veit an der Glan) verkörpert die junge Baroness Ottilie von Herbert – fragil,
aufbegehrend und voller Leidenschaft.

Michael Hasslacher (gebürtiger Villacher) spielt den Bauernburschen Franz Roggenbauer –
bodenständig und doch gefangen in den Zwängen seiner Zeit.

Taras Kuzmych (Stadttheater Klagenfurt) gibt Ottilies Vater Ignaz von Herbert – eine Figur zwischen Fürsorge und geschäftlicher Härte.

Die Rollen der Schwestern Marie und Sophie werden von Mitgliedern des Chors 1863 aus St.
Veit an der Glan übernommen, der unter der Leitung von Helga Wildhaber das musikalische
Rückgrat des Abends bildet.

Für authentische Szenen, bodenständigen Witz und mitreißende Showeinlagen sorgen die Gerlamooser Schuhplattler – unterstützt von keinem Geringeren als der Ski-Ikone Fritz Strobl.
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Der MGV St. Veit an der Glan wurde 1863 gegründet. 1926 wurde dieser um einen gemischten Chor erweitert. Heute singen Frauen und Männer gemeinsam im “Chor 1863 St. Veit/Glan“. Ein Alterslimit gibt es nicht – im Mittelpunkt stehen Freude am Singen und Gemeinschaft. Der Chor steht unter der Leitung der umfassend ausgebildeten Musikerin Dr. Mag. Helga Wildhaber. Sie sorgt seit 15 Jahren für den guten Ton und die musikalischen Erlebnisse.

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Mitwirkende
Ottilie von Herbert – Marina Colda
Franz Roggenbauer – Michael Hasslacher
Ignaz von Herbert – Taras Kuzmych
Ottilies Schwester Sophie – Sylvia Greiler
Ottilies 2. Schwester Marie – Sahra Orhouzee
Chor 1863 St. Veit/Glan – Ltg. Helga Wildhaber
Gerlamooser Schuhplattler
Matthias Hopfgartner – Spielmann
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Die Autoren

Ein starker, berührender Stoff fand der Komponist Georg Stampfer, bevor er seine Komposition zu Seerosenfieber in Angriff nahm. Mit berührender und zugleich hochdramatischer Musik machte er Ottilie bereits 2003 in Kärnten und 2004 auf der Wörtherseebühne zur Musical-Heldin.

Der Autor von Seerosenfieber, Hans Müller, schuf mit seinen Texten einen Schwanengesang vergangener Tage und bringt mit diesen die Landschaft zum Klingen. „Und wenn letztlich Ottilies Glück zerbricht, kittet der See die kantigen Scherben von all dem, was von ihrem Herzen übriggeblieben ist. Das welke Blatt des Sommers kann uns nicht sagen, welches Dasein morgen
unser neuer Mantel sein wird. Sonne und Wasser – Wange an Wange. (Burgstall, März 2001).